Für tausende Halter könnte jetzt ein Werkstattbesuch anstehen: Insgesamt 80.000 Fahrzeuge von Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Alfa Romeo, Jeep, Fiat und Opel sind von einem Rückruf betroffen. Hintergrund ist eine erhöhte Brandgefahr im Motorraum.
Das Wichtigste in Kürze:
- Ein möglicher technischer Defekt im Motorraum führt dazu, dass in Deutschland rund 80.000 Fahrzeuge überprüft werden müssen.
- Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts sind weltweit etwa 700.000 Autos verschiedener Stellantis-Marken betroffen.
- Auslöser ist eine ungünstige Bauteilkonstellation, durch die Feuchtigkeit eindringen und eine gefährliche Reaktion verursachen kann.
- Die Behebung erfolgt kostenfrei in der Werkstatt und ist laut Hersteller in nur 30 Minuten abgeschlossen.
Mangel betrifft mehrere Stellantis-Marken
Ein technischer Mangel sorgt aktuell für einen umfangreichen Rückruf im Stellantis-Konzern. In Deutschland müssen rund 80.000 Fahrzeuge überprüft werden. Betroffen sind unter anderem Modelle von Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Alfa Romeo, Jeep, Fiat und Opel.
Auch im internationalen Vergleich ist das Ausmaß erheblich: Weltweit sind laut Behördenangaben etwa 700.000 Fahrzeuge Teil der Maßnahme. Der Rückruf betrifft zahlreiche Fahrzeughalter über mehrere Märkte hinweg.
Brandgefahr im Motorraum
Im Fokus steht ein Bereich im Motorraum, in dem zwei Bauteile nicht optimal zueinander positioniert sind. Konkret geht es um den Abstand zwischen dem Benzin-Partikelfilterrohr und dem Generator.
Kommt es hier bei Nässe zu Feuchtigkeitseintritt, kann dies eine kritische Reaktion auslösen. Denkbar ist die Bildung eines elektrischen Lichtbogens, der wiederum zu einer starken Hitzeentwicklung führt. In der Folge besteht die Gefahr einer Überhitzung bis hin zum Brand.
Diese Fahrzeuge sind betroffen
Nach aktuellem Stand konzentriert sich der Rückruf auf Fahrzeuge aus den Modelljahren 2023 bis 2026. Welche Modelle konkret betroffen sind, variiert je nach Marke und technischer Ausführung.
Was Fahrzeughalter beachten sollten
Betroffene Halter werden in der Regel direkt vom Hersteller kontaktiert. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Status über die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts abzufragen. Wer betroffen ist, sollte zeitnah einen Werkstatttermin vereinbaren.
Die Reparatur erfolgt kostenlos und ist laut Hersteller innerhalb von etwa 30 Minuten erledigt. Auch wenn der Eingriff schnell durchgeführt ist, handelt es sich um einen relevanten Sicherheitsmangel, der nicht ignoriert werden sollte.
Das könnte Sie auch interessieren:
Ihnen drohen Bußgeld, Punkte oder sogar ein Fahrverbot?
Wir prüfen Ihren individuellen Fall – schnell und unverbindlich.