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Technik-Upgrade für rund 52.000 Autos
Mercedes-Rückruf wegen Brandgefahr
- Vom Rückruf Betroffen sind EQA- und EQB-Fahrzeuge der Baujahre 2021 bis 2024.
- Grund ist ein mögliches Batterieproblem mit Kurzschluss- und Brandrisiko.
- Weltweit umfasst der Rückruf 51.729 Fahrzeuge, davon 4.677 in Deutschland.
- Mercedes tauscht die Hochvoltbatterie aus und hebt die bisherigen Leistungsbeschränkungen auf.
- Rückrufstatus eigenständig prüfen – auch ohne offizielles Anschreiben.
- Einen Werkstatttermin möglichst zeitnah vereinbaren, da es sich um eine sicherheitsrelevante Maßnahme handelt.
- Alle Unterlagen und Werkstattberichte aufbewahren, insbesondere bei Nutzungseinschränkungen.
- Bei längerer Standzeit oder wirtschaftlichen Nachteilen kann eine rechtliche Bewertung möglicher Ansprüche durch einen Anwalt für Verkehrsrecht sinnvoll sein.
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Rückrufaktionen beim Kraftfahrt-Bundesamt
Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)Offizielle Übersicht zu sicherheitsrelevanten Rückrufaktionen in Deutschland; zuletzt abgerufen am 27.02.2026.
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§ 6 Produktsicherheitsgesetz (Pflichten bei unsicheren Produkten)
Gesetze im InternetGesetzliche Regelung zu Pflichten von Herstellern bei unsicheren Produkten; zuletzt abgerufen am 27.02.2026.
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§ 26 Produktsicherheitsgesetz (Rückrufe und Gefahrenabwehr)
Gesetze im InternetRechtsgrundlage für Rückrufe und Maßnahmen zur Gefahrenabwehr; zuletzt abgerufen am 27.02.2026.
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§ 19 StVZO (Technische Mängel an Fahrzeugen)
Gesetze im InternetVorschriften zu technischen Mängeln und deren rechtlichen Folgen im Straßenverkehr; zuletzt abgerufen am 27.02.2026.
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Rückrufaktionen wegen Sicherheitsmängeln – Verbraucherrechte
VerbraucherzentraleInformationen zu Rechten von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei sicherheitsrelevanten Rückrufen; zuletzt abgerufen am 27.02.2026.
Für Mercedes EQA- und EQB-Besitzer wird es ernst: Ein Rückruf wegen potenzieller Brandgefahr betrifft zahlreiche Fahrzeuge. Wer einen entsprechenden Hinweis erhält, sollte zeitnah reagieren und die empfohlenen Maßnahmen nicht aufschieben.
Mercedes-Rückruf: Diese Fahrzeuge sind betroffen
Der Stuttgarter Autobauer reagiert mit einer groß angelegten Sicherheitsmaßnahme auf mögliche Risiken in zwei seiner vollelektrischen Modelle. Im Zentrum stehen die Kompakt-SUV Mercedes EQA und EQB, produziert in den Baujahren 2021 bis 2024. Nach aktuellen Angaben sind weltweit 51.729 Fahrzeuge Teil der Aktion, davon 4.677 auf deutschen Straßen.
Die Zahlen verdeutlichen: Es handelt sich nicht um vereinzelte Werkstattfälle, sondern um eine international koordinierte Maßnahme mit erheblicher Tragweite. Für betroffene Halter bedeutet das vor allem eines – Handlungsbedarf.
Ist Ihr Fahrzeug registriert?
Sobald eine Fahrgestellnummer (FIN) offiziell erfasst wurde, verschickt der Hersteller ein Informationsschreiben. Im Fokus steht der Austausch der Hochvoltbatterie sowie die Terminvereinbarung bei einem autorisierten Servicepartner.
In Deutschland wird die Rückrufaktion beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unter der Referenznummer 16136R geführt. Die Behörde kontrolliert, ob die Herstellerpflichten erfüllt und die sicherheitsrelevanten Maßnahmen ordnungsgemäß umgesetzt werden.
Wer bislang keine Post erhalten hat, sollte nicht abwarten. Mit der eigenen FIN lässt sich direkt beim Servicepartner oder beim Hersteller prüfen, ob das Fahrzeug im System hinterlegt ist. Gerade bei sicherheitsrelevanten Rückrufen empfiehlt sich eine proaktive Klärung.
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Rückrufstatus direkt online prüfen
Hier können Sie überprüfen, ob Ihr Fahrzeug Teil der aktuellen Maßnahme ist.
Warum die Batterie getauscht wird
Auslöser der Aktion ist ein mögliches Fehlverhalten einzelner Batteriezellen innerhalb der Hochvoltbatterie. Nach bisherigen Erkenntnissen kann es unter bestimmten Umständen zu einem internen Kurzschluss kommen. In seltenen Fällen entsteht dadurch ein erhöhtes Risiko einer thermischen Reaktion bis hin zu einem Fahrzeugbrand.
Öffentliche Aufmerksamkeit erhielt das Thema durch Unterlagen der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA. Dort wurde unter anderem dokumentiert, dass in China mehrere Fahrzeuge in Brand geraten waren. Die Untersuchungen führten schließlich zu einer Neubewertung der Lage.
Zunächst versuchte der Hersteller, das Risiko durch ein Software-Update des Batteriemanagementsystems zu minimieren. Angepasste Ladeparameter sollten kritische Zustände verhindern. Für viele Fahrer bedeutete dies jedoch Einschränkungen – längere Ladezeiten und eine reduzierte nutzbare Kapazität waren die Folge.
Nun folgt ein konsequenter Schritt: Der komplette Austausch der Hochvoltbatterie soll die Sicherheitsbedenken dauerhaft ausräumen und die ursprüngliche Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge wiederherstellen.
Batterierisiken in der Elektromobilität
Defekte oder instabile Batteriezellen stellen im Ernstfall ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Entsprechend sensibel reagieren Hersteller und Behörden auf Hinweise dieser Art. Rückrufe mit Brandbezug gelten stets als sicherheitsrelevant und sind keine bloßen Serviceaktionen.
Auch andere Autobauer sahen sich zuletzt mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. So leiteten unter anderem BMW sowie Audi Maßnahmen wegen möglicher Batteriebrandrisiken ein.
Für Halter bedeutet das: Ein entsprechender Werkstatttermin sollte nicht aufgeschoben werden. Bei präventiven Sicherheitsmaßnahmen zählt eine zeitnahe Umsetzung.
Konkrete Schritte für Betroffene
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
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Quellen & weiterführende Hinweise +
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