- Bußgeldkatalog
- News und Aktuelles
- Trend-Themen
- Griechenland-Urlaub: Änderungen für Autofahrer
Härtere Strafen ab 2026
Urlaub in Griechenland: Diese Änderungen gelten 2026 für Autofahrer
- Griechenland verschärft die Regeln im Straßenverkehr – Verstöße können richtig teuer werden.
- Wer massiv zu schnell fährt, riskiert Bußgelder in vierstelliger Höhe und ein langes Fahrverbot.
- Auch die Nutzung des Smartphones am Steuer wird konsequent bestraft: Handy am Steuer kann schnell den Führerschein kosten.
- Besonders streng kontrollieren die Behörden bei Kindersicherung, Rauchverboten und Parkregeln.
- Offene Bußgelder aus Griechenland können auch nach dem Urlaub noch Folgen haben.
-
Griechenland-Urlaub 2026: Diese Änderungen treffen Autofahrer
Frankfurter RundschauBericht über verschärfte Verkehrsregeln, hohe Bußgelder und neue Sanktionen für Autofahrer in Griechenland; zuletzt abgerufen am 07.05.2026.
Autofahrer müssen sich im Griechenland-Urlaub auf härtere Strafen einstellen. Schon alltägliche Verstöße können hohe Kosten verursachen – bei schweren Delikten drohen sogar mehrere Tausend Euro Bußgeld.
Griechenland verschärft das Verkehrsrecht
Wer mit dem Auto nach Griechenland reist, sollte sich vorab mit den neuen Regeln im Verkehrsrecht vertraut machen. Seit der Reform der Straßenverkehrsordnung gehen die Behörden konsequenter gegen Verstöße vor. Besonders Urlauber unterschätzen häufig, wie schnell selbst kleine Fehler mehrere Hundert Euro kosten können.
Die griechische Regierung verfolgt mit den strengeren Maßnahmen ein klares Ziel: Weniger schwere Unfälle und mehr Sicherheit auf den Straßen. Entsprechend hoch fallen inzwischen viele Bußgelder aus. In schweren Fällen drohen sogar Strafen von bis zu 8.000 Euro.
Schon ein Blick aufs Handy kann Folgen haben
Besonders streng ahnden die Behörden inzwischen Ablenkung am Steuer. Wer während der Fahrt telefoniert oder das Smartphone nutzt, muss bereits beim ersten Verstoß 350 Euro zahlen. Zusätzlich wird der Führerschein für 30 Tage eingezogen.
Wer innerhalb von sechs Monaten erneut erwischt wird, zahlt 1.000 Euro und verliert die Fahrerlaubnis für ein halbes Jahr. Beim dritten Verstoß steigen die Kosten auf 2.000 Euro, hinzu kommt ein Fahrverbot von zwölf Monaten.
Extreme Strafen für Raser
Vor allem Geschwindigkeitsverstöße geraten zunehmend ins Visier der Polizei. In zahlreichen Ortschaften gilt inzwischen Tempo 30 – teilweise ohne auffällige Beschilderung. Kontrollen finden dennoch regelmäßig statt.
Besonders teuer wird es für Fahrer mit extrem überhöhter Geschwindigkeit. Wer mit mehr als 200 km/h unterwegs ist, riskiert Bußgelder von bis zu 8.000 Euro. Zusätzlich droht ein vierjähriges Fahrverbot.
Auch illegale Autorennen oder aggressives Drängeln ahnden die Behörden hart. Bereits beim ersten Verstoß werden 2.000 Euro fällig, dazu kommt ein Fahrverbot von einem Jahr.
Alkohol, fehlende Gurte und Rauchen im Auto werden teuer
Auch andere Verstöße können Urlaubern den Aufenthalt schnell verderben. Bei Alkohol am Steuer liegen die Strafen je nach Schwere des Vergehens zwischen 350 und 4.000 Euro.
Wer ohne Sicherheitsgurt unterwegs ist, muss 100 Euro zahlen. Motorradfahrer ohne Helm riskieren mindestens 350 Euro Bußgeld. Familien stehen ebenfalls stärker im Fokus der Kontrollen: Wer mit Kindern unter zwölf Jahren im Fahrzeug raucht oder Kinder nicht ordnungsgemäß sichert, muss mit Strafen von bis zu 2.000 Euro rechnen.
Sogar Fußgänger werden belangt. Das Überqueren einer roten Ampel kostet in Griechenland inzwischen 30 Euro.
Auch falsches Parken kann Folgen haben
Für Parksünder kann es ebenfalls unangenehm werden. Je nach Verstoß liegen die Bußgelder zwischen 20 und 150 Euro.
Zusätzlich können die Behörden die Kennzeichen einziehen. Das Fahrzeug darf dann für längere Zeit nicht mehr bewegt werden – besonders bei Mietwagen kann das erhebliche Probleme verursachen.
Strafzettel aus Griechenland gelten auch in Deutschland
Wer ein griechisches Bußgeld ignoriert, ist nach der Rückkehr nicht automatisch aus dem Schneider. Offene Forderungen können innerhalb der EU auch durch deutsche Behörden vollstreckt werden.
Eine kleine Entlastung gibt es dennoch: Auf einigen Autobahnen wurde das Tempolimit von 130 auf 140 km/h angehoben. Die hohen Strafen bei Regelverstößen bleiben davon allerdings unberührt.
Ihnen drohen Bußgeld, Punkte oder sogar ein Fahrverbot?
Wir prüfen Ihren individuellen Fall – schnell und unverbindlich.
Quellen & weiterführende Hinweise +
Neuigkeiten und Aktuelles
Polizei verschärft Handy-Kontrollen am Steuer: Eine europaweite Aktion soll Ablenkung im Straßenverkehr eindämmen. Erfahren Sie, welche Strafen jetzt drohen.
In Deutschland sind rund 136.500 Fahrzeuge von einem BMW-Rückruf betroffen. Wir erklären, warum es brenzlig werden kann und welche Schritte Sie sofort einleiten sollten.
Reine M+S-Reifen sind seit Herbst 2024 tabu. Wer jetzt umrüstet, spart Bußgeld, Punkt und Nerven. Welche Reifen erlaubt sind und was jetzt zu tun ist, lesen Sie hier.