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Radarkontrollen vom 13. bis 19. April
Blitzermarathon 2026: Diese Bundesländer machen mit
- Vom 13. bis 19. April führt die Polizei im Rahmen des Blitzermarathons 2026 verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch.
- Der 15. April steht im Mittelpunkt der Maßnahmen und gilt als Haupttag der Aktion.
- Viele Bundesländer nehmen an der Frühjahrsaktion teil, einige jedoch nur am Schwerpunkttermin.
- Kontrollen erfolgen insbesondere auf unfallträchtigen Strecken sowie vor Schulen und Baustellen.
- Baden-Württemberg: verstärkte Maßnahmen am 15. April
- Bayern: Schwerpunktkontrollen am 15. April
- Berlin: Überwachungen während der gesamten Woche
- Brandenburg: Fokus auf den 15. April
- Bremen: Aktionswoche vom 13. bis 19. April
- Hamburg: Kontrollwoche mit zusätzlichem Sondertermin
- Hessen: durchgehende Messungen, Intensivtag am 15. April
- Mecklenburg-Vorpommern: Speedweek plus weitere April-Kontrollen
- Niedersachsen: Messungen über die Woche verteilt
- Nordrhein-Westfalen: verstärkte Kontrollen im Wochenverlauf
- Rheinland-Pfalz: komplette Woche mit Schwerpunkt am 15. April
- Sachsen: Kontrollen vom 13. bis 19. April
- Sachsen-Anhalt: durchgehende Aktionswoche
- Schleswig-Holstein: Kontrollen ohne gesonderten Haupttag
- Thüringen: Überwachungen während der gesamten Woche
- Unfallschwerpunkten mit erhöhter Gefahrenlage,
- sensiblen Bereichen wie vor Schulen, Kliniken, an Baustellen und in Tempo-30-Zonen,
- stark belasteten Strecken im morgendlichen und abendlichen Pendlerverkehr.
- Geldbußen,
- Punkte in Flensburg,
- bei gravierenden Verstößen ein Fahrverbot.
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Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co. KG (Januar 2013)
VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co. KGStatistische Auswertung zu Verkehrsverstößen und Unfallgeschehen; zuletzt abgerufen am 27.02.2026.
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Pressemitteilung zu Verkehrsunfällen in Deutschland (9. Juli 2025)
Statistisches Bundesamt (Destatis)Aktuelle Zahlen zur Entwicklung des Unfallgeschehens in Deutschland; zuletzt abgerufen am 27.02.2026.
Stand: 7. April 2026 – Deutschlandweit bereitet sich die Polizei im April auf verstärkte Tempokontrollen vor. Der Blitzermarathon steht an – mit klaren Schwerpunkten und empfindlichen Bußgeldern.
Blitzermarathon 2026: Diese Länder machen mit
Während einige Bundesländer die komplette Woche für intensive Kontrollen nutzen, konzentrieren sich andere auf den 15. April als landesweiten Schwerpunkt. Vereinzelt wird aufgrund personeller oder organisatorischer Gegebenheiten auf eine Teilnahme verzichtet.
- Derzeit ist folgende Beteiligung vorgesehen:
Gut zu wissen: Eine Veröffentlichung konkreter Standorte im Vorfeld erfolgt in der Regel nicht.
Aktionswoche „Speedweek“ im April
Mit einer bundesweiten Kontrolloffensive startet die Polizei in das neue Verkehrsüberwachungsjahr: Die sogenannte Speedweek läuft von Montag, 13. April, bis Sonntag, 19. April 2026. In diesen Tagen wird die Zahl der Geschwindigkeitsmessungen deutlich erhöht – sowohl außerorts auf Autobahnen und Bundesstraßen als auch innerorts.
Ein zentraler Aktionstag ist Mittwoch, der 15. April. Dann bündeln zahlreiche Länder ihre Kräfte und setzen verstärkt auf stationäre und mobile Messstellen.
- Kontrolliert wird insbesondere an:
Anlass der Maßnahmen ist die nach wie vor hohe Unfallbelastung, bei der Geschwindigkeitsverstöße häufig als Hauptursache festgestellt werden.
Europaweite Kontrollaktion
Die Maßnahmen beschränken sich nicht auf Deutschland. Zeitgleich finden auch in zahlreichen europäischen Staaten verstärkte Geschwindigkeitsüberwachungen statt. Organisiert wird die Aktion durch das europäische Polizeinetzwerk ROADPOL.
Wer im April grenzüberschreitend unterwegs ist, sollte Tempolimits daher im Blick behalten.
Weitere Aktionswoche im Sommer geplant
Zusätzlich zur April-Offensive ist eine zweite Kontrollphase vorgesehen: Die Sommer-Speedweek läuft vom 3. bis 9. August 2026. Anders als im Frühjahr wird es hierbei keinen einzelnen Schwerpunkt-Tag geben; die Maßnahmen verteilen sich gleichmäßig auf mehrere Tage.
Sanktionen bei Tempoverstößen
Wer während der Kontrollwochen 2026 zu schnell unterwegs ist, muss mit den regulären Rechtsfolgen rechnen. Dazu zählen insbesondere:
Die Rechtsfolgen entsprechen dem geltenden Bußgeldkatalog 2026. Allerdings steigt durch die hohe Messdichte während der Aktionszeiträume die Wahrscheinlichkeit, erfasst zu werden.
Das sagt Rechtsanwalt Kay Stolle zum Blitzermarathon
Nach Einschätzung von Rechtsanwalt Kay Stolle können solche Schwerpunktaktionen dazu beitragen, das Bewusstsein für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr zu schärfen.
Gleichzeitig zeigt die anwaltliche Praxis, dass nicht jeder Bußgeldbescheid frei von Fehlern ist – etwa im Hinblick auf Messverfahren, Geräteeichung oder formale Anforderungen.
Betroffene sollten Vorwürfe daher sorgfältig prüfen lassen. Insbesondere bei drohenden Punkten oder einem Fahrverbot empfiehlt sich die Einschaltung eines Anwalts für Verkehrsrecht, um die Erfolgsaussichten eines Einspruchs fundiert bewerten zu können.
- „Mehr Kontrollen können präventiv wirken. Dennoch gilt: Bußgeldverfahren müssen korrekt durchgeführt werden und genau das sollte im Zweifel überprüft werden.“, betont Rechtsanwalt Kay Stolle.
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1 Laut einer Studie sind 56 % der Bußgeldbescheide fehlerhaft.
Quellen & weiterführende Hinweise +
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