Studie

Alkohol am Steuer: Die rechtlichen Konsequenzen in Deutschland

Das Führen eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von Alkohol stellt in Deutschland eine ernsthafte Verkehrsordnungswidrigkeit oder sogar eine Straftat dar. Die gesetzlichen Regelungen sind streng, und die Konsequenzen für alkoholisierte Fahrer können von Bußgeldern und Fahrverboten bis hin zu Freiheitsstrafen reichen, je nach Schweregrad der Vergehen. Hier eine detaillierte Übersicht der rechtlichen Folgen von Alkohol am Steuer nach deutschem Recht.


Grenzwerte und Konsequenzen


BAK* Konsequenzen
0,0 Promille Für Fahranfänger in der Probezeit und für Fahrer unter 21 Jahren gilt die 0,0-Promille-Grenze.
0,3 Promille mit Auffälligkeiten oder Unfall Kann als Straftat bewertet werden.
0,5 bis 1,09 Promille ohne Auffälligkeiten Bußgeld von 500,00 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg beim ersten Verstoß.
1,1 Promille oder mehr Straftat: Geld- oder Freiheitsstrafen, Entzug der Fahrerlaubnis, Eintrag ins Fahreignungsregister.

*BAK = Blutalkoholkonzentration


Bußgeldbescheide sind oft fehlerhaft!
Haben Sie gewusst, dass Sie die Möglichkeit haben, gegen einen Alkoholverstoß Einspruch einzulegen?




* Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co.KG, Januar 2013

Weitere Konsequenzen

Neben den unmittelbaren rechtlichen Folgen hat Alkohol am Steuer auch langfristige Auswirkungen. So kann der Entzug der Fahrerlaubnis die berufliche Existenz gefährden. Darüber hinaus führt eine Verurteilung wegen Trunkenheit am Steuer in der Regel zu erheblich höheren Kfz-Versicherungsbeiträgen.


Prävention und Null-Toleranz

Die deutschen Behörden verfolgen eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Alkohol am Steuer, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Zahlreiche Kampagnen zur Aufklärung über die Gefahren von Alkohol am Steuer sowie Alkoholkontrollen im Straßenverkehr dienen der Prävention.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die rechtlichen Konsequenzen von Alkohol am Steuer in Deutschland darauf abzielen, Fahrer von riskantem Verhalten abzuschrecken und die Straßen sicherer zu machen. Die Botschaft ist klar: Wer trinkt, sollte nicht fahren.


Messungen rechtzeitig prüfen
Laut einer Studie sind 56%* aller Messungen fehlerhaft




* Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co.KG, Januar 2013

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